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Maecenas Preis 2004 für Dinkhauser Kartonagen
Wir freuen uns sehr , dass wir dieses Jahr den von der IWK (Initiative Wirtschaft für Kunst - www.iwk.at) verliehenen Maecenas Preis in der Kategorie "Kunst und Wissenschaft" gewinnen konnten. Ausgezeichnet wurden wir für unser intermediales Firmenporträt, Dinkhauser Gehalten, bestehend aus Video, Fotographie und Plastischen Arbeiten.
Dinkhauser Kartonagen hat sich vom Schweizer Künstler Jeannot Schwarz zu diesem eigenwilligen Firmenporträt inspirieren lassen. Aus verschiedenen Ingredienzien wie Fingerabdrücken aus Aluminium, Schwachstrom und Video- Momentaufnahmen wurde gemeinsam ein ganzheitliches Bild unseres Unternehmens gezeichnet, das weit über herkömmliche Firmenporträts hinausgeht.
Wir sehen unser Engagement im Kultur-, Kunst- und Architekturbereich als einen wichtigen Bestandteil unserer Unternehmensidentität, mit dem wir auch unser gesellschaftliches Umfeld, über das rein "Geschäftliche" hinaus mitgestalten wollen.
Daher freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung, die wir gemeinsam mit anderen namhaften österreichischen Unternehmen, wie Magna Steyr, Wiener Städtische Allgemeine Versicherung, Hotel Le Meridien und Der Kleinen Zeitung u.a. entgegennehmen durften
Resümee von Frau Gertrude Schäfer:
Ich bat Jeannot Schwarz eine Filmarbeit zu machen, die das Leben in der Fa. Dinkhauser Kartonagen, unsere Firmenphilosophie und die vielen hundert Details der Alltagsarbeit zum Inhalt haben sollte.
Ich sprach einen Künstler an, der Philosoph ist. Er versuchte uns, seine Gedanken über die Hände des Menschen in ihrer Einmaligkeit und in der Nichtberührbarkeit der beiden inneren Handmulden näher zu bringen. Jeannot Schwartz ging durch den Betrieb. Er beobachtete den Ablauf der Arbeitsvorgänge vom Büro bis zum Versand. Er hörte Stimmen, die Geräusche der Maschinen, Schritte der Menschen und die Klingel die das Ende der Arbeitszeit ankündigte.
Jeannot Schwarz sah die Menschen, die losgelöst von ihren persönlichen, privaten Bereichen, gemeinsam an einem Produkt arbeiteten, welches gebraucht wird.
Seine Arbeit spricht von der Weitergabe eines an den anderen, die das Fertigprodukt erzielt. Jeannot Schwarz sieht die Wichtigkeit der Darreichung und Verständigung, im Prozess des Betriebsablaufes.
Für mich war der Gedanke neu - geahnt lag er schon in mir.
Jeannot Schwartz setzt seine Sicht eines florierenden Betriebes um:
- Die Mitarbeiter zeigen sich in einer Portraitaufnahme. So viele schöne Gesichter, frei und positiv, glaube ich noch nie gesehen zu haben.
- Greifgegenstände aus Wachs werden den Mitarbeitern angeboten. Sie verewigen Fingerdruck und Hautzeichnung und werden diesen Greifgegenstand, in Metall gegossen, zum Geschenk bekommen.
- Ferdinand Stahl filmte Menschen, Material und Maschinen, mein größter Dank an ihn.
- Jeannot Schwartz zeigt auf Video verschiedene Handhaltungen der Gegenstände. Es entsteht das Wort: DINKHAUSER GEHALTEN. Übrigens erkennt Jeannot Schwartz einige Greifkörper namentlich.
- Und schließlich das Schlussbild: Vor der Fassade des Hochregallagers - unseres schönen Prof. Lackner Baues - versammeln sich auf einer ansteigenden Bühne Mitarbeiter zu einem Gesamtfoto. Hier wird nochmals der Prozess sichtbar: durch Handberührung mit dem Metallkörper - Greifgegenstand - wird der Kontakt ausgelöst, der zum Gruppenbild führt.